04.05.2025
Rudaw
ERBIL, Region Kurdistan – Ein neues kurdisches Institut hat am Sonntag in der südwestschweizerischen Stadt Lausanne am Ufer des Genfer Sees offiziell seine Pforten geöffnet. „„Das Kurdische Institut von Lausanne ist bereit“, gab die Organisation am X bekannt. In einer Einladung zur Einweihung und zum Empfang, die Rudaw vorlag, hieß es: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Kurdische Institut von Lausanne seine Türen öffnet“, und weiter: „Ihre Teilnahme und Unterstützung bedeuten uns sehr viel. Mit der Hoffnung, durch Zusammenarbeit eine strahlende Zukunft aufzubauen.“
Die Eröffnungsveranstaltung, die am Sonntagnachmittag am Hauptsitz des Instituts stattfand, brachte eine vielfältige Gruppe von Schriftstellern, Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern verschiedener Diaspora-Organisationen zusammen.
Zu den Höhepunkten des Empfangs gehörten eine Videopräsentation des renommierten kurdischen Musikers sowie eine Rede von Gilberte Favre, der Ehefrau des verstorbenen Nuredin Zaza, eines prominenten kurdischen Intellektuellen. Lausanne ist eine malerische Stadt am Ufer des Genfer Sees in der Schweiz und nicht die einzige europäische Stadt, die ein kurdisches Institut beherbergt. Weniger als vier Zugstunden entfernt liegt das Kurdische Institut in Paris.
Das im Februar 1983 gegründete Kurdische Institut in Paris ist eine unpolitische, säkulare Organisation, die sich der Bewahrung und Förderung der kurdischen Sprache, Kultur und des kurdischen Erbes widmet. Es ist nach wie vor ein wichtiger Treffpunkt für kurdische Intellektuelle, Künstler, Wissenschaftler und Mitglieder der breiten Öffentlichkeit, die sich für Kurdistik interessieren.
Das Kurdische Institut in Lausanne soll eine ähnliche Aufgabe erfüllen.

