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Erklärung zur Pariser Konferenz und zur Zukunft der Kurden

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Erklärung zur Pariser Konferenz und zur Zukunft der Kurden

11.08.2025 – Lausanne

Seit Juli 2025 konzentrieren sich die von Frankreich und den Vereinigten Staaten geleiteten Pariser Gespräche auf die Zukunft Syriens, insbesondere auf den Status der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und der Autonomen Verwaltung Nord- und Ostsyriens.

Die für August in Paris geplanten Gespräche zwischen der syrischen Übergangsregierung und Vertretern der SDF wurden von der Regierung in Damaskus nach der Intervention der Türkei abgelehnt.

Die derzeitige kurdische Verwaltung in der Region, die der Öffentlichkeit als „Rojava“ bekannt ist, ist Ausdruck der historischen, geografischen und rechtlichen Existenz der kurdischen Nation.

Wie bereits beim Vertrag von Lausanne von 1923 wird der Ausschluss der Kurden aus internationalen Verhandlungen historische Ungerechtigkeiten vertiefen.

Trotz des Drucks und der Auflagen aller relevanten Akteure, insbesondere der Türkei, muss das legitime Selbstbestimmungsrecht der kurdischen Nation anerkannt werden.

Als Lausanne Kurdish Institute, das sich auf das Selbstbestimmungsrecht der Kurden konzentriert, betonen wir, dass das kurdische Volk nicht erneut aus der Geschichte ausgeschlossen werden darf.

In diesem Zusammenhang laden wir alle relevanten Parteien ein, Verantwortung für die Suche nach einer fairen, inklusiven und völkerrechtlich tragfähigen Lösung zu übernehmen, die den politischen Status der kurdischen Nation sichert.

LAUSANNE KURDISH INSTITUTE