Die derzeitige Ordnung in der Region und im Nahen Osten funktioniert nicht mehr. Diese Ordnung führt fortwährend zu Unterdrückung und Repression. Daher drängt sich ein grundlegender Wandel auf.
Die kurdische Nation mit ihren Millionen Angehörigen steht im Zentrum dieses Wandels. Die Kurden stehen ganz oben auf der Agenda der vier Staaten in der Region. Das ist ein ganz natürlicher Zustand.
Einerseits prägen Israel und die Vereinigten Staaten die regionalen Veränderungen; andererseits ist in der Türkei ein neuer Prozess in Bezug auf die Kurden im Gange, während anderswo Anstrengungen unternommen werden, um den politischen Wandel zugunsten der Kurden zu verhindern.
In den letzten Tagen hat der iranische Staat Massaker an Kurden in Rojhilat-Kurdistan sowie in Ilam, Kermanshah und Lorestan verübt. Unterdessen nimmt der Druck auf die Kurden in Syrien weiter zu.
Als Lausanner Kurdisches Institut, das auf den Prinzipien des Selbstbestimmungsrechts und der Souveränität des kurdischen Volkes gründet, rufen wir die Welt dazu auf, sich gegen die Bedrohungen zu stellen, denen die Kurden ausgesetzt sind.
Die Kurden wollen nicht mehr, als andere erhalten haben, und sie werden auch nicht weniger akzeptieren, als andere erhalten haben. Solange keine vollständige Gleichberechtigung in jeder Hinsicht erreicht ist, sind Frieden und Gerechtigkeit in der Region nicht möglich.
Wir unterstützen Rojava und Rojhilat Kurdistan!
Kurdisches Institut Lausanne – Lausanne, 07.01.2026


